Ganzheitliche Raumkonzepte für Körper, Geist und Seele

Der Boden weckt Gefühle und regt die Sinne an

Der Boden weckt Gefühle und regt die Sinne an

Der Boden ist viel mehr als nur ein reiner zweckmäßiger Untergrund, auf den dann alles andere gestellt oder gelegt wird. Der Boden nimmt mit seinem großen Flächenanteil im Raum eine ebenso große Bedeutung für dein Wohlgefühl ein. Es lohnt sich ihm mehr Beachtung zu schenken.

Wohngefühl und Wohlgefühl

Der Kontakt, den du zum Boden hast, stellt auch die Verbindung zu deinem Inneren, deinem Seelenleben her.

Spüre hin, wie es sich auf verschiedenen Böden läuft. Ziehe deine Schuhe und Socken aus und fühle die verschiedenen Eindrücke und Empfindungen in deiner Wohnung.

Der Bodenbelag gibt dem Raum zu einem großen Teil seinen Charakter. Er ist der Kontakt, den unsere Füße zur Erde haben und damit auch die Verbindung zu deinem Inneren.

Der Boden, auf dem du dich tagtäglich bewegst, prägt ein grundlegendes Gefühl von Sicherheit und Entspannung. Die feinen Nerven in unseren Füßen senden Informationen über die Festigkeit, Stabilität, Temperatur und Materialität.

So ist beispielsweise das Gefühl eines Stein- oder Betonbodens ein kühles, hartes, aber durchaus auch stabiles, sicheres und solides.

Ein Laminatboden wirkt irritierend, da er wie ein Holzboden aussieht jedoch durch seine Plastik-Deckschicht ein ganz anderes Signal sendet. Laminat tut so, als wäre es etwas anderes. Laminat ist ein Blender und das schafft bei Material genauso wenig wie bei Mitmenschen Ablehnung.

Generell wecken verschiedene Materialien unterschiedlichste Gefühle und damit auch Wohlgefühl oder Ablehnung. In deinem Zuhause ist es so wichtig, dass du dich wohlfühlst und dass du dort den Kontakt zu dir selbst findest.

Es ist also an der Zeit, dem Boden einen größeren Stellenwert beizumessen. Im Folgenden wirst du einige Aspekte und Inspiration finden, was den Boden liebenswerter und beachtenswerter macht.

Böden regen die Sinne an

Versuche es bei dir Zuhause. Gehe vielleicht sogar mit geschlossenen Augen und barfuß durch deine Wohnung und lasse dich auf die vielen unterschiedlichen Empfindungen ein.

Notiere: Wo fühlst du dich besonders wohl? Wo möchtest du länger verweilen? Wo lieber schnell weitergehen? Welcher Boden ist besonders angenehm für dich?

Für jede Stimmung der richtige Boden

Lädt ein schöner flauschiger Teppichboden nicht geradezu zum Liegen und Lümmeln ein? Mit einem guten Tee oder einem Glas Wein, einem Sitzkissen und einem guten Roman? Am besten noch vor dem Kamin?

Wenn viel Besuch zu Hause ist und das Sofa belegt ist, dann können Gäste mit einem bequemen Sitzkissen auf den Boden ausweichen und es sich wie ums Lagerfeuer gemeinsam gemütlich machen.

Im Badezimmer verspricht die Glätte der Fliesen Reinheit und Ruhe.
Doch dort, wo du länger stehst, wie etwa zum Zähneputzen, ist bestimmt ein Teppich, der die Füße warm hält, oder?

Ein schöner warmer Dielenboden lädt dazu ein barfuß die Leicht schwingenden Schritte zu genießen. Wenn ein leichtes Knarzen die Bewegung begleitet, fühlst du dich vielleicht ertappt, wenn du heimlich zu Süßigkeiten schleichen willst?

Oder auch das Gegenbeispiel: Ist ein fabrikähnlicher Betonboden nicht genau das richtige dich, wenn du auch drinnen gerne Schuhe trägst und dem Klang deiner Absätze auf dem Boden lauschst? Oder wenn du gerne schicke Partys feierst, wo die Stöckelschuhe selbstverständlich angezogen bleiben?

Wie Kinder die Böden nutzen…

Sie lieben es am Boden zu spielen, malen, liegen, lesen und basteln. Für Kinder braucht es selten extra Möbel und schon gar nicht braucht es für sie speziell definierte Möbel, wie etwa „den Mal-Tisch“ oder das „Lese-Sofa“ oder die „Spiele-Ecke“…

Kinder machen sich den ganzen Boden zu Nutze und haben damit eine riesige Freifläche, die „bespielt“ werden kann. Keine lästigen Tischkanten begrenzen die Eisenbahnstrecke. Die Holzklötze können nach Belieben hin und her sortiert und gestapelt werden. Ein Bild wird zum Trocknen zur Seite gelegt, während man sich daneben dem nächsten widmen kann…

Dazu braucht es definitiv einen Boden der das aushält. Einen Boden, der benutzt werden kann und darf. Der die Holzklötze, das Bobbycar und die Malereien verträgt.

Andere Nutzung, anderer Boden

Zweck des Bodens

Ich gebe zu, dass in manchen Räumen, einfach bestimmte Anforderungen erfüllt werden sollten. Der Boden im Badezimmer sollte Wasser aushalten können. Der Boden in der Küche dazu noch Fett und vielleicht die ein oder andere heruntergefallene Spaghetti Bolognese. Doch auch dafür gibt es vielfältige Lösungen und bestimmt mehr als „nur“ die gute alte Fliese.

Nutzung, Stimmung, Gefühl

Ein Boden ist aber auch viel mehr als nur ein zweckdienlicher Belag. Solange er die wenigen notwendigen Kriterien erfüllt, kann er vorallem eines sein:

Der Vermittler eines Gefühls

Nämlich eines Raumgefühls und eines Lebensgefühls.
Frage dich bei der Auswahl deines Bodens also Fragen wie:

  • Wie möchtest du dich in diesem Raum fühlen? Behütet? Befreit? Lebendig? Friedlich? Beruhigt?… nur um einige Beispiele zu nennen?
  • Was möchtest du in diesem Raum erleben? Mit den Kindern spielen? Malen, Basteln, Werkeln? Auf dem Boden gemütlich lesen? Freunde treffen? Partys feiern? Ganz für dich alleine im Stillen sein?
  • Soll oder muss der Raum ganz verschiedene Nutzen erfüllen? Wie könnte die Verbindung derer aussehen? Was sind die jeweils wichtigsten Aspekte der jeweiligen Nutzungen?

Der Boden schafft Möglichkeiten und Spielräume für verschiedene Situationen, Anlässe und Nutzungen.

Dem Boden Bedeutung schenken

Traue dich, einen für dich und das jeweilige Gefühl richtigen Boden zu suchen und auswählen. Damit schenkst du dem Raum bereits so viel Wert.

Du wirst sehen, dass das dem Raum bereits so viel Wohn- und Wohlgefühl schenkt, dass die danach hinzugefügten Möbel als liebevolle Ergänzung den Sinn und Zweck des Raumes weiter stützen.

Lies hier auch weiter über den Boden als Möbel oder Warum Laminatboden Räume kaputt macht

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