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Eine ganz persönliche Farbpalette für dein Zuhause erstellen

Eine ganz persönliche Farbpalette für dein Zuhause erstellen

In diesem Artikel erfährst du, wie du Schritt für Schritt zu den für dich und deinen Wünschen passendsten Farben in deinem Zuhause findest. Ganz individuell orientiert an deinen Wünschen und Gefühlen. Da gibt es keine Typberatung oder Lösung, die für alle passt. Denn auf deine ganz persönliche Stimmung und die aktuelle Lebenssituation kommt es an.

Du willst gerade frischen Wind in dein Zuhause bringen? Streichen? Neue Vorhänge anschaffen? Deine Möbel austauschen? Und dazu „deine“ Farben finden?

Perfekt. Dann bist du hier genau richtig.

Die Lieblingsfarbe – ein guter Anhaltspunkt

Die Lieblingsfarbe ist ein wunderbarer Anhaltspunkt für die Farbgestaltung deiner ganz privaten Räume. Sie verbindest du mit positiven Gefühlen und Erinnerungen. Auch die Farbe oder Farben, die du gerne als Kleidung trägst, lassen dich wohl fühlen und bestärken meist auch deine Persönlichkeit. Denn darum soll es gehen. Du sollst dich in deinen Räumen so wohl fühlen, dass du hier ganz du selbst sein kannst. Dass du dich entspannst und einen sicheren Ort hast, an dem du wachsen und dich entfalten kannst.

Bitte laufe jetzt nicht zum Baumarkt und kaufe dir deine Lieblingsfarbe 1:1 als Wandfarbe und streiche dann deine Wände. Das wird in den meisten Fällen ordentlich schief gehen. Wie deine Lieblingsfarbe jetzt in den Raum kommt ohne dich zu erschlagen und dann die neuerdings schlimmste Farbe für dich zu werden, erzähle ich dir jetzt.

Stimmungen und Gefühle ausdrücken

Farben lösen Gefühle im Menschen aus. Das liegt daran, dass du sie immer und immer wieder im Leben mit bestimmten Situationen verknüpfst. Siehst du dann die Farbe, erweckt ein kleiner Teil im Gehirn das Gefühl, welches du damit verbindest.

Diesen Effekt kann man natürlich bewusst beeinflussen.

Ich lade dich also hier ein, einmal in dich zu gehen und dir zu überlegen, wie du dich in deinem Zuhause fühlen willst. Dass verschiedene Räume verschiedene Gefühle auslösen sollen, ist normal. So könnte beispielsweise das Bad „erfrischend“ sein, die Küche „belebend“ und das Schlafzimmer „beruhigend“. Gehe also am besten Raum für Raum durch.

Hier weitere Inspirationen für Gefühle und Stimmungen:
konzentriert, fokussiert, klar, beruhigt, entspannt, gemütlich, sicher, beschützt, geborgen, geliebt, erheitert, inspiriert, erfrischt, sauber, gesättigt, erinnert, stolz, zufrieden, mutig, ….

Hast du dann deine Gefühle und Stimmungen gefunden, die du gerne erleben möchtest, denke an Situationen im Leben, die diese Gefühle erweckt haben. Sind es bestimmte Orte? Ein Cafe? Eine Bibliothek? Ein Urlaubsort? Bestimmte Tätigkeiten? Menschen? Versuche hier so frei wie möglich, abseits von bestimmten Raumlösungen, zu denken. Das schafft ein breites Spektrum an Bildern, die dir später helfen, das richtige für dich auszuwählen.

Hier noch eine schöne Übersicht von Schöner Wohnen, wie einzele Farben Farbpsychologisch wirken: zur Seite von Schöner Wohnen.

Farben aus Bildern

Wenn du im letzten Schritt Bilder gefunden hast, kannst du hier perfekt Farben daraus gewinnen. Hast du also ein Bild gefunden, das du mit einer Emotion verbindest? Ein für dich sehr aussagekräftiges Foto?

Dann ist es eine schöne Möglichkeit, das Foto in einem Bildbearbeitungsprogramm zu „verpixeln“ und somit eine eigene Farbpalette zu schaffen, die diesem Gefühl entspricht.

Der Vorteil: Alle Farben sind gemischt, da sie immer auch einen Teil der benachbarten Farbe beinhalten. Wählst du hier also Farben, die dich beieinander liegen, kannst du recht sicher sein, dass sie auch miteinander harmonieren. Dafür musst du dich nicht mit Farbgesetzen, Kontrastpaaren, oder klassischen Farbskalen auseinandersetzen. Im Gegenteil, hier kommen sogar sehr frische und außergewöhnliche Kombinationen zustande. Wähle hier maximal 3 Farben, die dicht beieinander liegen.

Was mache ich nun mit den Farben?

Die von dir gewonnenen Farben, passend zu deinen verschiedenen Räumen, Stimmungen und Gefühlen, hast du jetzt zur Hand um weiter auf die Suche zu gehen, was dir gefällt.

Nun kannst du selbst die diversen Blogs, Pinterest, Instagram und Inspirationsbücher zum Thema Wohnen durchblättern und ganz gezielt nach den eigenen Farben in der Umsetzung suchen.

Eine andere Möglichkeit ist es, mit dieser Vorarbeit und deinen Vorstellungen zu einem Möbelhaus, Raumaustatter oder einer Innenarchitektin zu gehen, um dich weiter beraten zu lassen.

Selbst ist die Farbgestalterin, der Farbgestalter

Wenn du selbst bereit bist, im Baumarkt deine Farben auszusuchen, dann möchte ich dir noch folgende wichtige Tipps mit auf den Weg geben:

  1. Welchen Farbfächer zur Hand nehmen? Ich empfehle ganz klar einen Farbfächer, der die ganz grellen und gesättigten Farben ausschließt. Das verringert die Wahrscheinlichkeit, dass du im Nachhinein unglücklich mit deiner Wahl sein wirst.
    Schöne Farbfächer und Farbskalen sind:
    Farrow and Ball Die Farbkarte kann man sich kostenfrei bestellen.
    Alpina feine Farben Hier kann man sich online 3 Farbkarten kostenfrei bestellen. Viele Baumärkte haben die Farbkarten vorrätig.
    Via Farbe Diese Kreidefarben sind wunderschön in ihrer Wirkung.
  2. Hast du Farben für dich gefunden, schaue dir die Farbe auf jedenfall zuhause dort an, wo sie später sein soll. Die Lichtsituation ist hier ganz anders als im Baumarkt, im Freien oder ein einem anderen Raum und deswegen ist sehr wichtig, dass du die Wirkung der Farbe vor Ort prüfst. Auch bei Tageslicht, in der Dämmerung und bei Kunstlicht.
  3. Wenn dir eine Farbe auf der kleinen Farbkarte gefällt und du dir noch nicht ganz sicher bist, dann kaufe dir doch einen ganz kleinen Becher Farbe. Das gibt es in vielen Baumärkten und Farbfachgeschäften. Damit kannst du eine kleine Fläche der Wand streichen, ca 1 x 1 m und die Wirkung der Farbe testen. Denn es ist nochmal etwas ganz anderes die Farbe auf einer größeren Fläche und auf dem Untergrund der Wand zu sehen, als gedruckt auf Papier.
  4. Wo wir auch schon beim nächsten Tipp wären: Die Farbe wirkt als kleiner Ausschnitt auf einer Mini-Farbkarte natürlich ganz anders als großflächig auf einer Wand. Wähle also auf der Farbskala zwei Nuancen heller und verwende diese Farbe dann an der Wand. Dann hast du nämlich den Effekt der Farbe, die dir im Kleinen gut gefallen hat.

Du bist dir noch nicht sicher? Möchtest Beratung und Unterstützung bei der Farbwahl?

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